logo
ERFOLG DURCH QUALITÄT UND SCHNELLIGKEIT
 

5 2 4 3  
TiN (Titannitrid)
Universalhartstoffschicht
TiAlN (Titanaluminiumnitrid)
Mehrlagenschicht
mit hoher
Oxidationsbeständigkeit
TiCN
(Titancarbonitrid)

Mehrlagenschicht
mit geringem
Reibkoeffizient
CrN
(Chromnitrid)

Hartstoffschicht
mit hoher Härte und Duktilität
sowie guter chemischer Beständigkeit
 
       
Anwendungsbereiche: Zerspanung, Umformung,
Kunststofftechnik,
Dekor und
Medizintechnik
Anwendungsbereiche:
in der Zerspanung
besonders geeignet für
Trocken- bearbeitung bzw.
Minimalmengenschmierung
und Hartbearbeitung,
Umformung von
NE-Metallen speziell
Aluminium
Anwendungsbereiche:
in der Zerspanung für
hochlegierte Stähle,
in der Umformtechnik
zur Bearbeitung von
CrNi-Stählen
sowie NE-Metall
Anwendungsbereiche: vorrangig für die
Zerspanung und
Umformung von
NE-Metallen in der
Kunststofftechnik
für Werkzeuge mit
abrasivem Verschleiß
 
Härte 2500 HV 0,05
Beschichtungs-
temperatur
250 - 400 °C
Schichtdicke 2 - 4 µm
max. Einsatz-
temperatur
500 °C
Farbe golden
Härte 3000 HV 0,05
Beschichtungs-
temperatur
250 - 400 °C
Schichtdicke 2 - 5 µm
max. Einsatz-
temperatur
850 °C
Farbe anthrazit
Härte 3000 HV 0,05
Beschichtungs-
temperatur
250 - 400 °C
Schichtdicke 2 - 6 µm
max. Einsatz-
temperatur
400 °C
Farbe grauviolett
Härte 2100 HV 0,05
Beschichtungs-
temperatur
250 - 400 °C
Schichtdicke 2 - 8 µm
max. Einsatz-
temperatur
800 °C
Farbe grau-metallisch
 

Der PVD-Beschichtungsprozeß

Beim PVD-ARC-Prozeß wird im Bogenentladungsgebiet (hohe Ströme,
niedrige Spannungen) gearbeitet. Der Bogen, der zwischen der Kathode
und der Kammerwand brennt, greift dabei die Kathode am Kathodenfleck
(Durchmesser 10-100 µm) an und bewirkt eine sehr hohe Energiedichte
im Bereich von 107 W/cm2. Dadurch kommt es zu einer extrem schnellen
Aufheizung mikroskopischer Spitzen der Targetoberfläche, die dann
explosionsartig als ein dichtes METALLPLASMA verdampfen.
Hochionisierte und hochenergetische Metallteilchen aus dem Plasma
kondensieren nach Reaktion mit in die Kammer eingelassenem Reaktivgas
als Hartstoff-Schicht auf dem Substrat. Das Substrat wird dabei wegen des
lonenplattiereffektes ständig unter einer negativen (Bias-) Spannung gehalten.

 

Verfahrensmerkmale

• Niedrige Beschichtungstemperatur (250 - 400°C)
  Beschichtung der meisten Stähle einschließlich der Kaltarbeitsstähle
  ohne Härteverlust möglich.
• Hoher lonenanteil des verdampften Materials
• Hohe Teilchenenergie (50 - 150 eV)
• Gutes Streuvermögen, gute Schichtdickengleichmäßigkeit
  auch an komplizierten Geometrien
• Keine konventionelle flüssige Phase,
  Kathoden können in jeder Position angeordnet werden.

Eigenschaften von PVD-Schichten

• Hohe Härte
• Äußerst dichtes Gefüge
• Sehr gute Haftung zum Grundwerkstoff
• Niedriger Reibungskoeffizient
• Chemisch stabil und reakionsträge
• Geringe Kleb- u. Verschweißneigung
• Schlecht wärmeleitend

 

Vor- und Nachbehandlung

Vor der Chargierung der Substrate erfolgt eine nass-chemische Reinigung der Teile,
um eine völlige Fettfreiheit der erforderlichen metallisch blanken Oberfläche zu erreichen.
Verschraubte, verklebte oder verpresste Bauteile erfordern eine vorherige Demontage.
Jedes Werkzeug bzw. Bauteil erhält nach der Beschichtung eine Finishpolitur.

 
1

Die automatische Prozeßsteuerung sorgt für exakte
Reproduzierbarkeit der Beschichtungsprozesse.

 


Unser Betrieb ist zertifiziert.